Aus «Kannst du mir etwas zum Ausmalen ausdrucken?» wurde DooDaa.

Als Vater einer kleinen Tochter und Onkel vieler Nichten und Neffen habe ich immer wieder dasselbe erlebt:

"Ein Kind möchte etwas Bestimmtes ausmalen – und ein Erwachsener muss zuerst das passende Motiv suchen, herunterladen und ausdrucken."

Für kleinere Kinder ist das kaum selbstständig möglich. Ältere Kinder finden sich zwar im Internet zurecht, begegnen dort aber Werbung, Ablenkung und Webseiten, bei denen Eltern nicht immer wissen, was sich hinter dem nächsten Klick verbirgt. Was eigentlich ein kreativer Moment sein sollte, wird so schnell von Suche, Auswahl und Ablenkung unterbrochen.

Ich komme aus der Automationsbranche und habe seit jeher eine grosse Leidenschaft für Technik. Deshalb stellte ich mir eine einfache Frage:

"Könnte Technologie Kindern mehr Selbstständigkeit geben, ohne sie länger an einen Bildschirm zu binden?"

Ein gewöhnlicher Drucker war dafür nicht die richtige Antwort. Er liefert lediglich ein fertiges Blatt – wir wollten, dass bereits die Entstehung des Motivs zum Erlebnis wird. Über viele Ideen und Prototypen entwickelte sich Schritt für Schritt das heutige Konzept von DooDaa: ein kreativer Begleiter, mit dem Kinder ihre Motive selbst entdecken, auswählen und mit einem echten Stift direkt auf Papier zeichnen lassen können.

Vor den Augen des Kindes entsteht Linie für Linie genau das Motiv, das es ausgewählt hat. Das schafft Spannung und steigert die Vorfreude auf alles, was danach kommt. Manchmal zeichnet DooDaa das ganze Motiv, manchmal nur einen Teil, den das Kind mit seiner eigenen Fantasie weiterführt. Ein anderes Mal entsteht eine Vorlage zum Ausmalen, Ausschneiden oder Basteln. So ist das Ergebnis nie einfach nur ein Ausdruck, sondern der Anfang von etwas Eigenem.

DooDaa soll vom ersten Moment an einfach funktionieren – offline, ohne WLAN, ohne notwendige App und ohne Abo. Zahlreiche Motive sollen bereits vorinstalliert sein. Zusätzliche Inhalte können Eltern später gezielt ergänzen oder Kinder mit DooCards spielerisch entdecken.

Doch im Kern geht es nicht um Funktionen. Es geht um den Moment danach: wenn ein Kind aus einer Zeichnung etwas Eigenes macht – sie ausmalt, erweitert, ausschneidet, verschenkt oder daraus eine ganz neue Idee entstehen lässt.

DooDaa befindet sich heute noch in der Entwicklungs- und Prototypenphase.

Unsere Vision ist jedoch von Anfang an klar

DooDaa soll niemals das interessanteste Ding im Raum sein.

Das Interessanteste soll das sein, was ein Kind damit erschafft.